Wo KI in deinem Betrieb wirklich hilft
Dass KI etwas kann, hat sich herumgesprochen. Schwerer zu beantworten ist, wo sie in deinem Betrieb ansetzen soll und was dabei mit deinen Daten passiert. Wir gehen deine Abläufe durch, sagen offen, wo sich der Aufwand lohnt, und richten die passenden Systeme ein.
- Erst die Aufgabe, dann das Werkzeug
- Betrieb lokal, in deiner eigenen Cloud oder europäisch
- Angebunden an eure Daten statt an die halbe Welt
Womit wir KI betreiben
-
Ollama Lässt Sprachmodelle auf eigener Hardware laufen – ohne Anbieter dazwischen.
-
Hetzner Rechenzentren in Deutschland – für alles, was nicht im eigenen Serverraum stehen soll.
-
Amazon Web Services Über Bedrock laufen Modelle in deinem eigenen AWS-Konto, Region frei wählbar.
-
Mistral AI Anbieter mit Sitz in Frankreich – der kurze Weg zu einem europäischen Modell.
-
OpenAI Weit verbreitete Modelle – passend dort, wo keine schützenswerten Daten im Spiel sind.
-
Claude Leistungsfähige Modelle für Textarbeit und Softwareentwicklung.
-
Microsoft Copilot für Betriebe, die ohnehin mit Microsoft 365 arbeiten.
Woran es beim Thema KI hakt
Fast jeder Betrieb hat zum Thema KI eine Meinung, kaum einer einen Plan. Diese sechs Punkte hören wir in Erstgesprächen am häufigsten.
-
Alle reden davon, keiner sagt wo anfangen
Die Beispiele in den Medien sind entweder Spielerei oder Konzernprojekt. Was davon ein Betrieb mit dreißig Leuten gebrauchen kann, steht nirgends.
-
KI ist längst im Haus – nur ungeregelt
Einzelne im Team nutzen kostenlose Chatdienste, auch mit Angeboten, Verträgen oder Kundendaten. Verboten hat es niemand, geregelt aber auch nicht.
-
Unklar, was mit den Eingaben passiert
Wo liegen die Daten, wer wertet sie aus, was steht im Vertrag? Diese Fragen kommen meist erst, wenn das Werkzeug schon im Einsatz ist.
-
Lizenzen gekauft, kaum genutzt
Die Begeisterung hielt zwei Wochen. Ohne Zugriff auf eure eigenen Unterlagen bleibt der Assistent ein besseres Textfeld.
-
Der Test lief gut, dann kam der Alltag
Was im Pilotprojekt funktioniert hat, war nie mit den Systemen verbunden, in denen tatsächlich gearbeitet wird. Also blieb es beim Pilotprojekt.
-
Ergebnisse, die niemand gegenliest
KI-Antworten klingen sicher, auch wenn sie falsch sind. Ohne festen Prüfschritt wandert das ungefiltert in Angebote und Kundenmails.
Von der Frage zur Anwendung
Vier Schritte, jeder mit einem Ergebnis, das du beurteilen kannst. Ob sich ein Vorhaben überhaupt rechnet, klärt sich dabei früh – spätestens im zweiten Schritt.
-
1. Unverbindliches Erstgespräch
Wir klären, was du dir von KI erhoffst und was ihr bisher versucht habt. Danach weißt du, ob sich ein genauerer Blick überhaupt lohnt.
-
2. Abläufe bewerten und den Weg wählen
Wir schauen, wo bei euch viel gelesen, geschrieben, gesucht und sortiert wird, und bewerten jeden Fall nach Nutzen, Aufwand und Risiko. Was übrig bleibt, entscheidet auch darüber, wo die KI läuft: lokal, in deinem eigenen AWS-Konto oder bei einem europäischen Anbieter.
-
3. Einrichten und an eure Daten anbinden
Wir setzen die Umgebung auf und verbinden sie mit dem, was ihr habt: Handbücher, Angebote, Protokolle, Ticketverläufe. Wo es sich lohnt, bauen wir die Funktion direkt in eure Anwendungen ein – als individuelle Software.
-
4. Einweisung und Spielregeln
Das Team lernt, wofür das Werkzeug taugt und wofür nicht. Dazu eine schriftliche Regelung, an der man sich festhalten kann – wer darf was, und was gehört nicht hinein.
Du entscheidest, wo deine KI läuft
Ein Sprachmodell muss irgendwo rechnen. Wo das passiert, entscheidet darüber, wer deine Eingaben zu sehen bekommt – und ist damit die wichtigste Frage der ganzen Einrichtung.
Lokal im Haus
Das Modell läuft auf eurer eigenen Hardware – im Serverraum oder auf einem gemieteten Server in Deutschland.
- Daten bleiben vollständig bei dir
- Funktioniert auch ohne Internetverbindung
- Keine Kosten je Anfrage, dafür Investition in Hardware
- Modelle frei wählbar und austauschbar
Passt, wenn Unterlagen besonders schützenswert sind oder viel und gleichmäßig genutzt wird.
In deiner eigenen Cloud
Über Amazon Bedrock laufen die Modelle in deinem eigenen AWS-Konto. Du wählst die Region und behältst die Verträge in der Hand.
- Keine eigene Hardware nötig
- Große Modelle ohne eigene Grafikkarten
- Region frei wählbar, zum Beispiel Frankfurt
- Mehrere Modellanbieter über eine Schnittstelle
Passt, wenn du schnell starten willst, ohne die Verarbeitung aus der Hand zu geben.
Bei einem europäischen Anbieter
Fertige Dienste wie Mistral AI aus Frankreich. Der schnellste Weg, wenn keine eigene Umgebung aufgebaut werden soll.
- In Tagen statt Wochen einsatzbereit
- Kein Betrieb, keine Wartung auf eurer Seite
- Abrechnung nach tatsächlicher Nutzung
- Anbieter und Rechenzentren in der EU
Passt, wenn das Volumen überschaubar ist und die Daten es zulassen.
In der Praxis ist es oft eine Mischung: das Alltägliche bei einem fertigen Dienst, das Sensible im eigenen Haus. Welche Aufgabe wohin gehört, klären wir vorher – nicht, wenn die Daten schon unterwegs sind.
Der Unterschied liegt in der Anbindung
Ein Modell, das eure Handbücher, Angebote und Ticketverläufe kennt, beantwortet Fragen über euren Betrieb. Eines ohne diese Anbindung beantwortet Fragen über die Welt. Die Verbindung dorthin bauen wir – wo es sich lohnt, als eigene Anwendung.
Wo KI im Alltag Arbeit abnimmt
Keine Zukunftsmusik, sondern das, was heute zuverlässig funktioniert. Gemeinsam ist allen Beispielen: Die Verantwortung für das Ergebnis bleibt bei einem Menschen.
-
Antworten aus euren eigenen Unterlagen
Wo steht das noch mal? Statt in Ordnern zu suchen, wird gefragt – und die Antwort verweist auf das Dokument, aus dem sie stammt.
-
Anfragen vorsortieren
Eingehende Mails werden nach Anliegen einsortiert und mit einem Antwortentwurf versehen. Abgeschickt wird weiterhin von Hand.
-
Angaben aus Belegen übernehmen
Rechnungen, Lieferscheine und Formulare werden ausgelesen und landen im richtigen Feld, statt abgetippt zu werden.
-
Protokolle und Zusammenfassungen
Aus Gesprächsnotizen wird ein Protokoll mit Aufgabenliste. Aus einem langen Verlauf der Stand in fünf Sätzen.
-
Entwürfe für wiederkehrende Texte
Angebote, Berichte, Stellenausschreibungen: Der erste Entwurf entsteht in Minuten, die fachliche Prüfung bleibt bei euch.
-
Fragen an die eigenen Zahlen
Auswertungen, für die sonst jemand aus der IT eine Abfrage schreibt – gestellt in normalen Sätzen.
Der größere Hebel liegt eine Stufe darüber: Weil wir selbst mit KI entwickeln, ist individuelle Software für Betriebe erschwinglich geworden, für die sie früher nicht in Frage kam. Dann muss sich kein Ablauf mehr einer Standardlösung beugen – es entsteht eine Anwendung, die genau eure Prozesse und internen Systeme abbildet, von der einzelnen Prozessanwendung bis zum eigenen ERP.
Woran wir uns halten
Zu KI gibt es reichlich Versprechen. Uns ist wichtiger, dass du vorher weißt, wie wir arbeiten – auch wenn das ein Projekt kleiner macht oder ganz verhindert.
-
Jedes Werkzeug braucht eine Aufgabe
„Wir machen jetzt auch was mit KI" ist kein Ziel. Gibt es keinen Ablauf, der davon profitiert, gibt es kein Projekt.
-
Am Ende entscheidet ein Mensch
KI bereitet vor, prüft und schlägt vor – ausgelöst wird von Hand. Findet eine Plausibilitätsprüfung einen Fehler, korrigiert sie ihn nicht selbst, sondern legt ihn jemandem aus eurem Team vor.
-
Schützenswertes bleibt unter eurer Kontrolle
Für alles, was nicht nach außen gehört, kommt kein kostenloser Chatdienst in Frage. Was dort eingegeben wird, ist aus der Hand gegeben.
-
Es muss sich rechnen
Aufwand und Ersparnis schätzen wir vor dem Projekt gemeinsam ab. Die Rechnung geht heute deutlich öfter auf: Weil wir selbst mit KI entwickeln, sind Anpassungen erschwinglich geworden, die früher am Budget gescheitert wären.
Der erste Schritt ist ein Gespräch
Danach weißt du, ob KI in deinem Betrieb etwas bringt – und wenn ja, an welcher Stelle zuerst. Vorbereiten musst du dafür nichts.
+ 100 zufriedene Kunden vertrauen uns bereits